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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Das Landgericht Berlin hat eine Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen das Fintech-Unternehmen Solaris wegen einer umstrittenen Zahlung in Höhe von 4.616,85 Euro eines ADAC-Kreditkartenkunden, der in einen Cyberbetrug verwickelt war, abgewiesen. Das Gericht entschied, dass die Klage unbegründet sei, doch die Verbraucherschützer haben Berufung eingelegt. Der Fall wirft weitergehende Fragen zu Zahlungsabwicklungspraktiken und Verbraucherschutz bei Kreditkartenbetrug auf.
Die Europäische Zentralbank hat ihren Klima- und Naturplan für 2024–2025 erfolgreich umgesetzt und dabei Umweltrisiken in die Geldpolitik, die Bankenaufsicht und die Rahmenbedingungen für die Finanzstabilität einbezogen. Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen eine stärkere Einbeziehung des Klimaschutzes in die politischen Rahmenbedingungen, verbesserte Daten- und Risikobewertungskapazitäten, eine erhöhte Widerstandsfähigkeit des Bankensektors und reduzierte Emissionen aus den Tätigkeiten der EZB. Die EZB setzt sich weiterhin für die Bekämpfung klimabezogener und naturbezogener Risiken ein, indem sie ihre Arbeit in den Bereichen Übergang zu einer grünen Wirtschaft, physische Klimaauswirkungen und Auswirkungen der Naturzerstörung fortsetzt.
Ken Orchard von T. Rowe Price gibt einen Ausblick auf die Entwicklung festverzinslicher Wertpapiere im Jahr 2026 und äußert sich skeptisch hinsichtlich der anhaltend geringen Kreditspreads. Die Analyse hebt drei wichtige makroökonomische Faktoren hervor: unterschätzte Inflationsrisiken in den USA, Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen und Chancen auf dem Kreditmarkt. Das Unternehmen erwartet aufgrund des robusten Wachstums und des Inflationsdrucks nur eine begrenzte Lockerung der Geldpolitik durch die Fed und befürwortet eine Strategie der Übergewichtung von Krediten und Untergewichtung der Duration mit aktivem Management und globaler Diversifizierung über entwickelte und aufstrebende Märkte hinweg.
Es wird erwartet, dass die Bank of Japan ihren Leitzins nach der Zinserhöhung im Dezember bei ihrer Sitzung im Januar bei 0,75 % belassen wird. Die Zentralbank plant, die Wachstumsprognosen für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 aufgrund staatlicher Konjunkturmaßnahmen, der starken US-Wirtschaft und der durch den schwachen Yen bedingten Exportgewinne anzuheben, während sie weiterhin die Auswirkungen der jüngsten geldpolitischen Straffung bewertet.
Es wird erwartet, dass die Bank of Japan ihren Leitzins bei ihrer bevorstehenden Sitzung im Januar nach der Zinserhöhung im Dezember bei 0,75 % belassen wird. Die Zentralbank wird sich darauf konzentrieren, die Auswirkungen der jüngsten geldpolitischen Straffung zu bewerten und gleichzeitig Vorbereitungen für eine Anhebung der Wirtschaftswachstumsprognosen für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 zu treffen, unterstützt durch staatliche Konjunkturmaßnahmen und positive Faktoren wie eine starke US-Wirtschaft und Exportgewinne aufgrund des schwachen Yen.
Der Artikel behandelt verschiedene Entwicklungen im Bereich der Finanzkriminalitätsprävention, darunter die Gründung einer neuen Allianz von 16 FIU-Ländern (TOC-WG) zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität, die Einstellung der Ermittlungen des DOJ gegen die Swedbank ohne Strafen, die Ankündigung hochkarätiger Redner für den European Anti-Financial Crime Summit 2026 und Diskussionen über die Überwindung der „Box-Ticking”-Compliance. Außerdem berichtet er über den Personalabbau bei der FinCEN, Verbesserungen des AML-Rahmens in Montenegro und der Slowakei sowie den besorgniserregenden Anstieg von Betrugszentren in Kambodscha, die Zwangsarbeit einsetzen.
Julius Bär hat Eric Rosset zum neuen Leiter seiner Niederlassung in Verbier ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Januar 2026 an und löst Florian Michellod ab, der bis zu seiner Pensionierung Mitte 2027 eine beratende Funktion für Kunden übernehmen wird. Rosset verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Vermögensmanagement und ist seit 2015 bei Julius Bär tätig, wo er eine Schlüsselrolle beim Ausbau des Kundenstamms der Niederlassung gespielt hat. Die Ernennung ist eine interne Beförderung, die von der Bankleitung als Stärkung der regionalen Präsenz des Unternehmens in der Schweiz gelobt wird.
Die brasilianische Zentralbank hat nach Ermittlungen wegen der Verwicklung der CBSF Distribuidora in illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit der Banco Master die Liquidation des Unternehmens angeordnet. Das Unternehmen soll betrügerische Transaktionen ermöglicht und Fondsanteile überbewertet haben. Präsident Lula forderte bei einem hochrangigen Treffen ein hartes Vorgehen gegen Korruption, während Gründer João Carlos Mansur mit eingefrorenen Vermögenswerten und Haftungsansprüchen konfrontiert ist. Der Fall betrifft verdächtige Kredite in Höhe von 11,5 Milliarden Real und Verbindungen zum organisierten Verbrechen im Rahmen der Operation „Hidden Carbon”.
Die Verkäufe von Schwerlastkraftwagen in den USA sind auf unter 340.000 Einheiten pro Jahr gefallen und haben damit ein Niveau erreicht, das zuletzt während der Coronavirus-Krise 2020 zu beobachten war. Dies gilt als Indikator für eine Rezession. Der Rückgang ist auf die 25-prozentigen Zölle auf mittelschwere und schwere Lkw sowie auf steigende Stahl- und Aluminiumkosten zurückzuführen. Dies steht im Widerspruch zum offiziellen GDPNow-Indikator, der für das vierte Quartal 2025 ein Wachstum von 5,3 % ausweist, das auf Sonderfaktoren wie Goldexporten und reduzierten Arzneimittelimporten basiert. Der Rückgang des ISM-Einkaufsmanagerindex auf 47,9 Punkte untermauert die negativen Konjunkturaussichten zusätzlich.
Der Artikel berichtet über einen deutlichen Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland mit einem Plus von 12,5 % im November 2025 und einem Wachstum von 11,3 % für das Gesamtjahr. Experten warnen jedoch, dass dies nicht ausreicht, um den Wohnungsmangel von 1,4 Millionen Wohnungen zu beheben, und verweisen auf die Nachfrage nach Einfamilienhäusern und fordern bis 2030 jährlich 400.000 neue Wohneinheiten.

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